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Logopädinnen und Logopäden
Um Kinder mit einer Aussprachestörung (AS) zielführend behandeln zu können, braucht es eine genaue Diagnostik. Die Interpretation kindlicher Äusserungen ist dabei nicht immer eindeutig, was die Identifikation phonologischer Prozesse, insbesondere pathologischer Art, erschwert. Im Rahmen der Weiterbildung wird zunächst erläutert, für welche Formen der AS eine phonologische Prozessanalyse sinnvoll ist. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse zur Ausspracheentwicklung von Kindern integriert. Anschliessend werden die häufigsten physiologischen und pathologischen Prozesse dargestellt. Anhand zahlreicher Beispiel-Kurzbefunde mit unterschiedlicher Komplexität wird die Auswertung phonologischer Prozesse praxisbezogen geübt. Dabei führen die Teilnehmenden alle Analyse-Schritte selbstständig durch. Auf Basis der erarbeiteten Auswertungen wird die Interpretation der Ergebnisse gemeinsam besprochen und dargestellt, wie diese hierarchisch sinnvoll bearbeitet werden sollten. Zudem wird erörtert, welche Ziel- und Ersatzlaute pro Prozess im Rahmen der logopädischen Behandlung eingesetzt werden und wie die Therapie aussehen kann.
Ziel der Weiterbildung ist es, den Teilnehmenden Sicherheit bei der Auswertung phonologischer Befunde und der Therapieableitung in Hinblick auf die Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie – P.O.P.T. (Fox-Boyer, 2022) zu geben.
Wiebke Freese, Logopädin M.Sc., Promotionsstudentin mit Schwerpunkt «Aussprachestörung» bei PD Annette Fox-Boyer, Universität zu Lübeck D
Montag, 15. November 2027 – 17:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 22. November 2027 – 17:30 bis 20:00 Uhr
CHF 310.00 / sal-Einzelmitglieder CHF 240.00
Die Weiterbildung findet über Zoom statt. Sie erhalten ca. eine Woche vorab die Instruktionen zur technischen Durchführung. Diese werden an die bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse geschickt.
